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Dr. Zimmermann referierte auf internationalem Wundkongress

09.10.2017

Vortrag Dr. Zimmermann zum Diabetischen Fußsyndrom auf dem 29. Internationen Wundkongress in Ulm

Das SWR-Fernsehen war live dabei

Dr. med. Julian Zimmermann

Ulm, 09.10.2017.

In Deutschland gibt es rund 6,7 Millionen Diabetiker. Davon  sind 940.000 (14 Prozent) jährlich wegen Fußkomplikationen in ärztlicher Behandlung. Das diabetische Fußsyndrom (DFS) gehört zu den komplizierten und häufigen Folgeerkrankung des Diabetes mellitus.

Diesem Thema widmete sich Dr. med. Julian Zimmermann in seinem Vortrag „Problemzone Diabetisches Fußsyndrom & chronische Wunden im Rahmen der arteriellen Verschlusskrankheit aus Sicht des Gefäßchirurgen“ auf dem 29. Internationalen  Wundmanagement-Kongress, der vom 5. bis 7. Oktober in Ulm stattfand.

Der Gefäßchirurg und Belegarzt der Capio Blausteinklinik zeigte an vielen Beispielen aus seiner Praxis den Zusammenhang von Diabetes und DFS, hob die Bedeutung einer ausführlichen Anamnese, Diagnostik sowie Wunddokumentation hervor und erklärte dem interessierten Publikum im voll besetzen Vortragssaal die verschiedenen Therapiemöglichkeiten.

Wichtig sei in jedem Fall ein umfassendes Therapiekonzept, das möglichst verschiedene medizinische Fachbereiche und Fachgebiete einschließt, u. a. den Chirurgen, den Wundspezialisten, die Fachpflege, aber auch den Schuhmacher. „Ziel muss immer sein, eine Amputation zu verhindern und die Mortalitätsrate zu senken“, so Dr. Zimmermann.

Rund 1.800 Teilnehmer – überwiegend aus Deutschland, der Schweiz und Österreich -  nahmen an der dreitägigen Informations- und Fortbildungsveranstaltung teil. Der Treffpunkt für Wundinteressierte, Wundspezialisten und Aussteller diente dem Austausch von unterschiedlichen Informationen und Erfahrungen zum Nutzen der Therapeuten und Betroffenen. Die wissenschaftliche Leitung hatte Prof. Dr. Dr. med. Ralf U. Peter, Ärztlicher Direktor und Verwaltungsdirektor der Capio Blausteinklinik.